Insektenhaus - Insektenhäuser, was ist ein Insektenhaus?
Gartenarbeit - Arbeiten im Garten - Bauanleitung - Do it yourself

Insektenhaus

Insektenhäusern bieten nützlichen Insekten Unterschlupf. Vor allem Wildbienen (Solitärbienen), Schlupfwespen, Raubwanzen, Marienkäfer, Florfliegen und Raubfliegen nutzen diese Häuschen. Diese Insekten bekämpfen bei der Nahrungssuche dann die Schadinsekten in unsren Gärten.

insekten_flJe nach Ausstattung dieser Häuser ist so ein relativ unabhängiges Leben jeder Insektenart gegeben. Auch und gerade im Winter nutzen viele Insekten das Haus als Winterquartier.


Ein Insektenhaus bietet die Möglichkeit, Gartennützlinge zu fördern und zu erleben. Gerade für Kinder ist die Beobachtung hautnah ein Erlebnis, doch auch viele Erwachsene haben so Insekten noch nie betrachten können.


Ein Insektenhaus sollte in einer Höhe von etwa 1,50 Meter aufgestellt werden. Ein teils sonniger, teils schattiger Standort ist ideal ...

. Das Haus sollte vor Regen geschützt stehen, z.B. an einer Wand mit überstehendem Dach. Die Einflugöffnungen platziert man entgegen gesetzt zur Wetterseite. Die Größe des Insektenhauses sollte sich nach dem Angebot für Insekten richten.


Man kann ein Insektenhaus kaufen oder aber auch selber bauen. Das ist gar nicht schwer. Wer noch einen alten Hasenstall besitzt, kann gleich den verwenden. Es werden nur keine Türen benötigt. In die Boxen kann man dann die verschiedenen Brutröhren und Versteckmöglichkeiten einbauen. Als Brutröhren eignen sich gebündelte Halme aus Stroh, Schilf ...

oder Bambus. Man muss das Material so zuschneiden, dass mindestens ein Knoten die Röhre auf einer Seite verschließt. Die Halme müssen gut befestigt werden, dass Wind sie nicht wegblasen kann.


Aus Baumscheiben, Holzscheiten oder Restholz kann man Brutschränke basteln. Es sollte Hartholz verwendet werden und kein Nadelholz (Harz). In das Holz werden Löcher verschiedener Größe gebohrt (3 bis 12 mm). Die meisten Insekten nutzen die Größen 5 bis 8 mm. Der Abstand der Löcher untereinander sollte etwa 2 cm betragen.


Eine Lehnwand wird auch von vielen Insekten genutzt. Lehm ist ein wichtiger Naturbaustoff.  Für eine Lehmwand wird ein Holzrahmen benötigt.  In diesen wird feuchte Lehmmasse eingefüllt, die anschließend gut austrocknen muss. In den feuchten Lehm werden einige verschieden große Röhren eingedrückt. Man kann zum Lehm zerschnittenes Stroh geben. So entstehen bei der Trocknung natürliche Hohlräume.
Auch Hohlziegel eignen sich für ein Insektenhaus. Noch besser sind Strangfalzziegel, in denen optimale Röhren vorgeprägt sind.
Es gibt ganz vielfältige Möglichkeiten, Nützlingen im Garten ein Quartier zu bieten.

(Insektenhaus, Insektenhäuser, was ist ein Insektenhaus)
 
Weiterführende Links

Garten-Tipps