Ratgeber
| Garten selber gestalten |
| Gartengestaltung - Garten anlegen + gestalten |
Garten selber gestaltenStart: Am Anfang stehen die Wege und sämtliche Baulichkeiten, dann folgen die Bereiche rund ums Haus, um die sich alle andren Gartenteile gruppieren. Auf Grundlegendes konzentrierenHierzu gehören zuallererst das Einebenen oder Modellieren des Geländes, das anlegen von Gräben für Wasserrohre, elektrische Leitungen und, wenn nötig für Dränagesysteme und das Verbessern nährstoffarmer Böden mit Kompost. All dies sollte sorgfältig geplant werden und ist wichtiger, als gleich an ambitionierte Projekte zu gehen, die sich am Ende als ungeeignet erweisen können, zum Beispiel der bau einer imposanten Pergola, die später vielleicht weit aus mehr Schatten als ursprünglich gewünscht wirft. Vorhandene Bäume schützen Bäume sollten vor den ... Nicht gleich alles entsorgen Entfernen Sie zuerst das Unkraut. Lassen Sie Bäume und Sträucher zunächst stehen, sofern sie nicht stören. Vielleicht brauchen sie später nur einen Schnitt, um sich gut einzufügen. Werfen Sie aufgelesene Steine nicht weg. Auch kleine können sich noch als sehr nützlich erweisen, etwa als Unterbau für Wege oder zum Auflockern dichter B ... Lagern Sie abgehobenen Oberboden, sodass Sie ihn später, zum Beispiel nach Bauarbeiten, wieder auftragen können. Stromleitungen Zum Verlegen von elektrischen Leitungen und Verteilern im Garten sollte man unbedingt einen Fachmann heranziehen, damit alle Sicherheitsvorschriften erfüllt werden. Steckdosen im Außenbereich müssen durch einen Fehlerstrom- (FI-) Schutzschalter gesichert sein. Verzichten Sie auf Leitungen in der Nähe von Bäumen, ihre Wurzeln können die Kabel beschädigen. In der kalten Jahreszeit Herbst und milder Winter eignen sich am besten für umfangreiche Erd- und Bauarbeiten. nach größeren Erdbewegungen sollte sich der Boden 1 – 2 Wochen setzen. Nachdem alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, verbessern Sie den Boden mit reichlich Kompost oder Mist. Mischen Sie schweren Tonböden kalk und Sand unter. Mut zur Farbe Durch Verwendung farbiger Materialien lassen sich schöne Stimmungen und Wirkungen erzielen. Eine blaue Pergola, gesäumt von pastellfarbenen Blüten und grauen Blättern, ruft den Zauber alter Gärten wach. Mit schwarz gebeizten Holzzäunen ergibt sich an sonnigen Tagen ein eindrucksvoller Kontrast zu immergrünen pflanzen und leuchtenden Blüten. Mit roten oder gelben Ziegelsteinen lassen sich ornamentale Wegmuster schaffen. Haltbares Holz Früher verwendeten Gärtner für Konstruktion im Garten gut abgelagertes Hartholz. Heute kann man zu weitgehend dauerhaften Hölzern wie Douglasie, Lärche oder- für anspruchsvolle Zwecke, Robinie greifen. Fichte und Tanne, aber auch haltbarere Holzarten sollten für den Außenbereich kesseldruckimprägniert sein, bei dieser Imprägnierung werden Holzschutzsalze mit hohem Druck in das Holz gepresst. Mutterboden besorgen Wenn bei Bauarbeiten Gartenboden abgetragen wurde, brauchen Sie reichlich Mutterboden oder gut abgelagerte Komposterde als neue Pflanzschicht: für den rasen 30 cm hoch, für Stauden 40 cm, für Sträucher und Hecken 60 cm. Für einzeln gepflanzte Bäume benötigen Sie 1 – 4 m Erde. Mutterboden wird zum Beispiel von Bauunternehmen angeboten, teils auch von Privatleuten. Wählen Sie standortgerechte PflanzenDas Geheimnis zum Erfolg sind Pflanzen, die möglichst gut zu den Boden-, Licht- und Klimaverhältnissen in Ihrem Garten passen. Sehen Sie sich sorgfältig um, welche Pflanzen in nahe gelegenen anderen Gärten gut gedeihen, und richten Sie danach Ihre Auswahl aus. „Generalprobe“ vor dem Einpflanzen Testen Sie vor dem Einsetzen, wie Ihre Pflanzen an der dafür vorgesehenen Position wirken, indem Sie dort, noch in Töpfen, aufstellen. Bäume können durch lange Holzstangen angedeutet werden. Platzieren Sie die Pflanzen so, dass rundum genug Platz für ihr Breitwachstum bleibt. Überlegen Sie, ob Sie später Schatten werfen oder den Blick beeinträchtigen könnten, und prüfen Sie ganz in Ruhe, ob Ihnen die Gesamtwirkung gefällt. Sparen Sie Zeit Es gibt zahlreiche pflegeleichte Sträucher oder Gräser, die ebenso ansprechend sind wie Stauden oder Sommerblumen. Pflanzen Sie besonders schöne, anspruchsvollere Pflanzen vor allem in Hausnähe, wo Sie am meisten von Ihnen haben und sich öfter um sie kümmern können. Für eine schnelle Wirkung Pflanzen Sie raschwüchsige Stauden wie Scharfgarbe, Astern, Taglilie, Storchschnabel, Rittersporn, Spornblume (Centranthus ruber), Skabiose und Salbei- Arten. Berücksichtigen Sie auch klassische Bodendecker wie Taubnessel, Wollzest (Stachys) und Hornkraut (Cerastium), die einen kahlen Boden schnell überziehen. Schnellwüchsige Sommerblumen wie Schmuckkörbchen (Cosmos), Wunderblume (Mirabilis, Kapuzinerkresse und Klatschmohn eignen sich gut, um anfängliche Lücken zwischen jungen Sträuchern und Stauden zu füllen. |
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