Wie gestalte ich meinen Garten?
Wohl jeder Gartenbesitzer träumt von einem perfekt gestalteten Garten. Um dies zu erreichen muss man nicht unbedingt ein großes Grundstück besitzen, das haben nämlich die Wenigsten. Auch auf kleinstem Raum können wunderschöne, harmonische Gärten entstehen.
Voraussetzung für das Entstehen ist aber ein guter Gartenentwurf und eine gute Planung. Natürlich kann man sich den Garten von einer Firma gestalten lassen, aber es macht doch viel mehr Spaß, es selbst zu tun. Gemeinsam mit der Familie oder mit Freunden lässt sich solch ein Traum auch bewerkstelligen und das Ergebnis ist doch dann viel befriedigender.
Man sollte sich überlegen, was man von seinem Garten erwartet. Soll er vor allem Ruhepool, Kinderspielplatz, Gemüsegarten ...
, überwiegend Rasen, einen Teich, Bäume, eine Laube oder ähnliches enthalten? Dann muss man auf dem Papier sehen, wie alles untergebracht werden soll. Man kann einen Garten formal oder frei planen. Beide Varianten haben ihre Vorteile. Klare geometrische Muster, die sich um eine oder mehrere Achsen bewegen, sind gerade in kleinen Gärten praktisch. Frei bedeutet eher natürlich, aber keineswegs wild drauf los. Man kann auch beide Stile mischen. Auf alle Fälle soll es keine lose Aneinanderreihung von Einzelelementen, die häufig keinen Bezug zueinander haben und ein entsprechend unbefriedigendes Bild bieten werden.
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="float: right;" alt="gartengestaltung3_fl" src="/images/stories/gartengestaltung3_fl.jpg" width="250" height="165" />Wichtig ist die räumliche Wirkung des Gartens. Diese entsteht durch vertikale Gestaltungselemente, wie Hecken, auch niedrige Schnitthecken, kleine Sträucher, Reihen von Stammrosen, Staudenflächen oder auch einer Reihe aus Pflanzgefäßen. Man gliedert den Garten entweder in verschiedene Teilräume oder betrachtet ihn als Großes Ganzes. Wichtig bei der Gartengestaltung ist die Abgrenzung. Wie viel Gartenfläche schließt man, wie viel lässt man einsehen? Meist möchte man sich einen privaten Bereich schaffen und setzt einen Sichtschutzzaun oder eine entsprechende Hecke.
Der Schwerpunkt bei der Gartengestaltung liegt natürlich bei den Pflanzen. Wichtig ist die Ermittlung der Standortfaktoren, wie Licht und Schatten, Bodenbeschaffenheit, Windexposition und andere. Dann kann man sich Gedanken über die Pflanzenauswahl machen. Man sollte die Bepflanzung an den Standort anpassen und nicht umgekehrt. Auf die lange Sicht gesehen, funktioniert das meist nicht. Planen sie Ihre Auswahl! Fahren Sie nicht einfach in eine Baumschule und kaufen wild drauf los! Informieren Sie sich vorher über in Frage kommende Pflanzen. Wichtig ist der Pflegeaufwand der Pflanzen. Wie viel Zeit wollen Sie der Pflege widmen?
Zuerst pflanzt man die großen Pflanzen, also Bäume und Sträucher, danach die Kleinsträucher, Rosen und Kletterpflanzen und ganz zuletzt Blütenstauden und Bodendecker. In kleinen Gärten sollten keine stark wachsenden Gehölze verwendet werden. Pflanzen Sie nicht zu dicht! Überladen Sie den Garten nicht! Schmückende Objekte werden nur sparsam eingesetzt. Beschränken Sie sich bei der Deko nur auf wenige verwendete Materialien. Eine zurückhaltende, gezielte Wahl von Materialien und Ausstattungselementen, die gut aufeinander abgestimmt sind, hat einen nicht unwesentlichen Einfluss auf die Schönheit eines Gartens.
(Wie gestalte ich meinen Garten, Terrasse)
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