Rosenkrankheiten bekämpfen - Rosenkrankheiten bekämpfen, Rosenkrankheiten
Gartenpflege im Frühjahr, Sommer + Herbst - Pflanzenkrankheiten, Krankheiten an Pflanzen

Rosenkrankheiten bekämpfen

Die Rosen im eigenen Garten sind oftmals die besonderen Lieblinge des Gärtners. Besonders ärgerlich ist, wenn sie von typischen Rosenkrankheiten wie Mehltau, Sternrußtau und Rosenrost befallen werden.


rosen_flAm besten, man beugt den Krankheiten vor. Das beginnt schon beim Kauf. Man kauft nur kräftige Exemplare, bei Containerrosen gut durchwurzelt mit mindestens 3 kräftigen Veredlungstrieben. Bei wurzelnackten Rosen ist ebenfalls auf die Veredlungstriebe zu schauen. Der Wurzelballen sollte möglichst viele feine Haarwurzeln aufweisen.


Die Rosensortenwahl ist ebenfalls entscheidend. Man sollte auf hohe Krankheitsresistenz achten. Das ADR Prüfsiegel gibt darüber Auskunft. Leider werden nicht alle Sorten getestet. ADR Rosen sind ziemlich robust und widerstandsfähig. Auch andere Rosen können natürlich resistent sein. Man kauft sie am ...

besten beim Züchter.


Wichtig für gesunde Pflanzen ist der richtige Standort. Er sollte sonnig sein. Mittagshitze mögen nicht alle Sorten. Rosen dürfen nicht zu dicht stehen. Der Standort sollte luftig sein. Sie bevorzugen einen nährstoffreichen und durchlässigen Boden. Schwere Böden sind besser als sandige. Gedüngt wird zweimal im Jahr, im März/April und im Mai/Juni. Rosendünger ist gut geeignet.


Um die Krankheitsresistenz und Frosthärte der Rosen zu erhöhen, kann man im August/September etwas reinen Kaliumdünger streuen.
Gegen L ...

äusebefall hilft das Zupflanzen von Lavendel. Das sieht auch noch gut aus. Rosenkugeln helfen ebenfalls. In der mit Stroh gefüllten Kugel siedeln sich gern Nutzinsekten an. Sie sollen helfen, Schädlinge zu reduzieren.


blattlaeuse2_flEine Rose sollte nur morgens oder abends gegossen werden und niemals über die Blätter. Pilzkrankheiten werden damit gefördert.


Hat man sich einen der zahlreichen Rosenschädlinge (Blattläuse, Rosentriebbohrer, Rosenzikade, Dickmaulrüssler, Rosenblattrollwespe oder Spinnmilben) eingefangen, müssen befallene Pflanzenteile entfernt werden. Sie gehören keinesfalls auf den Kompost. Schädlinge können zum Teil per Hand abgesammelt werden. Ansonsten helfen viele Hausmittel wie Brennnesselsud, Schmierseifenlösung, Zwiebelbrühe und Ackerschachtelhalmbrühe. Auch eine Spritzung mit Rapsöl und dem Wirkstoff der Chrysantheme helfen. Nutzinsekten werden dabei geschont.
Auf chemische Mittel sollte man nur zurückgreifen, wenn der Befall sehr stark ist und die natürlichen Mittel nicht geholfen haben. Die Anleitungen sind genau einzuhalten. Man sollte immer Nützlingsschonende Mittel verwenden.


Rosenkrankheiten lassen sich schwerer bekämpfen. Immer gut ist die oben beschriebe Vorbeugung. Befallene Knospen und Triebe müssen entfernt und beseitigt werden (kein Kompost!). Oft hilft wirklich nur die chemische Keule, will man die Krankheit in den Griff bekommen. Wer anfällige Sorten hat, sollte im zeitigen Frühjahr spritzen. Das muss im Abstand von jeweils 14 Tagen zweimal wiederholt werden. Notfalls kann die Behandlung im Sommer wiederholt werden. Am besten ist, das verwendete Präparat immer mal zu wechseln, um eine Resistenz zu verhindern.

(Rosenkrankheiten bekämpfen, Rosenkrankheiten)
 
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