Bananenstaude (Musa)- Pflege, braune Blätter, Umtopfen, Düngen
Die Musa oder Bananenstaude ist eine beliebte Kübelpflanze. Einige Arten können auch an einen geschützten Platz in den Garten gepflanzt und überwintert werden.
Wichtig ist ein windgeschützter, sonniger Standort, egal ob für die Kübel- oder die Gartenmusa. Die Erde sollte ein lockeres, durchlässiges Gemisch sein. Ideal ist eine Mischung aus gleichen Teilen Gartenerden, Rindenhumus und Sand. Wegen der großen Blätter hat die Pflanze einen großen Wasserbedarf. Die Blätter verdunsten viel Wasser. Man gießt nicht mit kaltem Wasser, dass führt zum Wachstumsstopp. Auf keinem Fall darf die Pflanze aber zu nass stehen. Auch gießt man nie in das Herz der Bananenstaude, auch das führt ...
zu Fäulnis. Gedüngt wird von Mai bis September, 3 bis 4 x im Monat. Am besten ist organischer Dünger.
Auch im Winterquartier im Haus benötigt die Musa Wasser, vor allem auch auf die Blätter. Gedüngt wird nicht, eine Winterruhe ist wichtig. Der Wurzelballen sollte nicht austrocknen.
Braune Blätter bekommt die Pflanze meist, wenn die Luft zu trocken ist oder Schädlinge sich auf ihr angesiedelt haben. Eine Luftfeuchtigkeit von etwa 80 Prozent ist ihnen am liebsten. Wenn die Pflanze nach dem Überwintern im Haus zu schnell in die Sonne gestellt ...
wird, sind braune Blätter vorprogrammiert. Das ist Sonnenbrand. Auch Licht- und Nährstoffmangel kommen als Gründe für braune Blätter in Frage.
Da die Bananenstaude sehr schnell wächst, muss sie fast jährlich umgetopft werden. Das macht man am besten im Frühjahr. Dabei kann man auch gleich die Kindel von der Mutterpflanze trennen und vereinzeln. So hat man neue Bananenpflanzen gewonnen und die Kindel nehmen der Mutterpflanze nicht die Kraft. Die Topfgröße entscheidet über die zu erwartende Größe der Bananenpflanze. Beim Umtopfen entfernt man einen Teil des Wurzelballens. Nach einer kurzen Phase der Stagnation wächst die Pflanze schneller als zuvor.
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