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Efeu (Hedera helix) & Zimmerefeu - Pflege & erfolgreich vermehrenArt/Familie: Kletterpflanze. Gehört zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae) Höhe: 10m und mehr. Efeu scheint nach oben hin keine Grenzen zu kennen, wobei Sorten mit kleinen Blättern im Durchschnitt und niedriger bleiben als Sorten mit großen Blättern Standort: Halbschattig bis schattig. Verträgt auch Sonnenplatz, wenn er vor der Wintersonne geschützt wird. Buntblättrige Sorten benötigen etwas Sonne, sonst vergrünen sie. Feuchter normaler Boden und gerne höhere Luftfeuchtigkeit Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst. Oberkante des Wurzelballens oder der nackten Wurzel mindestens 5cm tiefer ... Schnitt: Alte Pflanzen können durch kräftiges Stutzen im Mai verjüngt werden. Alte Seitentriebe die weit von der Wand abstehen bis zu einer Verzweigung nahe der Wand entfernen, damit Pflanze nicht wegkippt. Überlange Triebe und gegebenenfalls eingenisteten Fremdwuchs entfernen. Sehr schnittverträglich, auch bis ins alte Holz hinein Vermehrung: Durch Kopfstecklinge (siehe auch unten „Vermehrung“) Pflege: März bis Oktober wöchentlich düngen oder alternativ Gabe von Langzeitdünger im Frühjahr Überwinterung: Schutz vor Wintersonne. Ist bei starkem Frost für Windschutz dankbar. Vor allem Sorten mit buntem Laub benötigen etwas Winterschutz Krankheiten/Probleme:
Arten
`Sulphur Heart´: Hedera colchica. Grüne gelb panaschierte Blätter `Variegata´: Zimmerefeu. Bekannteste und beliebteste Sorte mit grünen Blättern gelb und rötlich panaschiert
Namensgebung Der zweite Namen in der botanischen Bezeichnung Hedera helix, also helix, bedeutet so viel wie aufstrebend, was den Efeu gut charakterisiert. Der Marengo-Efeu erhielt seinen Namen in Gedenken an eine sehr blutige Schlacht, welche im Jahre 1800 zwischen Frankreich und Österreich entfacht war.
Allerdings muss jedem bewusst sein, dass in dem Efeu verschiedene Insekten Zuflucht suchen und bei größeren älteren und dementsprechend dichten Exemplaren auch gerne Vögeln darin nisten. Wer also im Sommer das von Efeu umrankte Fenster öffnet, muss mit mehr Besuch von Spinnen und anderen Krabbel- sowie Flugtierchen rechnen Die Erde im Topf sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Starker Wechsel von Trockenheit und Nässe schwächt die Pflanze und ein im Boden überdauernder Pilz (Stängelfäule), der die Triebe verbräunen und schließlich absterben lässt, hat leichtes Spiel. Auch ein zu dunkler Standort oder ein Platz über der Heizung macht die Pflanze anfällig. Bei schwachem Befall hilft manchmal das Entfernen des betroffenen Triebes, umtopfen in frische Erde und feucht gehaltener Erde Abhärten kann man den Kletterer, wenn man ihn ab Frühjahr einen Platz draußen gewährt. Vor allem buntlaubige Sorten scheinen für den Pilz anfälliger zu sein, grünlaubige Sorten sind seltener betroffen. Wunderschön sieht er aus, wenn er einen grünen Bogen bilden darf. Dazu wird aus verzinktem Draht ein Reifen gebogen und an dem Topf befestigt. Die längsten Ranken werden von beiden Seiten um den Bogen gewickelt oder festgebunden und die kürzeren Ranken dann darum geschlungen bis ein üppiger Kranz entsteht |
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Pflegeaufwand: Gering. Pflegeleicht, zuverlässig und fast unverwüstlich
Efeu an Hauswänden