Eibisch - Hibiskus (Hibiscus syriacus): Pflege, Krankheiten & Tee
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Eibisch - Hibiskus (Hibiscus syriacus): Pflege, Krankheiten & Tee

Art/Familie: Kleingehölz. Gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae)

Pflegeaufwand: Mittel. Etwas empfindlich

Blütezeit: Je nach Sorte Juni bis Oktober mit becherförmigen Blüten in Weiß, Rosa, Rot oder Blau

Belaubung: Schöne gelbe Herbstfärbung

Wuchs: Eher aufrechter als buschiger Wuchs, kann ohne Schnitt manchmal etwas steif und sparrig wirken. Verholzt von unten her

Höhe/Breite: 150 bis 200cm hoch und ca. 100cm breit

Standort: Sonnig, bei ausreichender Wärme wird auch Halbschatten toleriert. Kommt mit jedem Boden zurecht, benötigt zum Blühen zwar ausreichende Feuchte, verträgt allerdings keine Staunässe

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Pflanzzeit: Beste Pflanzzeit Herbst

Schnitt: Gut schnittverträglich. Benötigt jährlichen Rüsckschnitt im Winter bis März um nicht zu vergreisen. Ohne Schnitt wächst er kaum und blüht nur wenig, da Blüten an einjährigem Holz gebildet werden. Verblühtes vor Samenbildung herausbrechen, da dies der Pflanze zu viel Kraft abverlangt

Benötigt: Bei Trockenheit regelmäßig wässern

Überwinterung: Ausgepflanzte winterharte Exemplare sind für leichten Winterschutz dankbar. Zimmerpflanzen bei weniger als 10°C ins Haus holen

>Krankheiten/Probleme:

  • Bei Licht- oder Nährstoffmangel sowie zu feuchtem Standort färben sich Blattspitzen braun, was über das ganze Blatt geht bis es abfällt. Wurzeln überprüfen: Müssen hell, fast Weiß, sein. Dunkelbraune, weiche oder trockene Spitzen abschneiden. Erholt sich nur selten wieder
  • Verträgt Staunässe nur schlecht
  • Bei schlechtem Wachstum und mangelnder Blüte jährlichen Rückschnitt im Winter beachten
  • Bei Knospenfall auf ausreichende Bewässerung achten
  • Wird er von unten her kahl und Blätter werden gelb zu trocken. Gründlich wässern und düngen
Besonderheiten:
  1. Wird oft auch als „Winterharter Hibiskus“ angeboten, da einzige Hibiskus-Art die absolut winterhart ist. Wird auch „Syrischer Eibisch“ „Strauch-Eibisch“ und oft nur einfach „Hibiskus“ genannt
  2. Kommt aus Indien und China
  3. Kann auch gut im Kübel kultiviert werden
  4. Kann auch als Hochstämmchen gezogen werden
  5. Hat eine Lebenserwartung von etwa 20 Jahren, baut danach meist ab und sollte durch junge Pflanzen ersetzt werden
  6. Heruntergefallene Blüten sollten entfernt werden, da sie bei Nässe extrem rutschig werden (wie Bananenschalen)

Arten

Hibiscus rosa-sinensis

Zimmerpflanze, die den Sommer gerne draußen verbringt. Kann auch gut als Hochstämmchen gezogen werden.

Sorten (Auswahl):
`Blue Bird´: Blüht von Ende Juni bis September mit blauen malvenähnlichen Blüten
`Hamabo´: Hibiscus syriacus. Höhe 175cm. Mittelgroße rosafarbene Blüten mit pinkfarbener Zeichnung von August bis Oktober
`Oiseau Bleu´: Hibiscus syriacus. Mittelgroße Blüten in blau-violett
`Plum Crazy´: Höhe 100cm. Große rote Blüten
`W. S. Smith´: Garten-Eibisch. Blüht im Spätsommer mit außergewöhnlich reinweißen Blüten


Verwendung in der Küche


Lecker ist ein Tee aus verschiedenen Zutaten, der bedenkenlos täglich und in großen Mengen getrunken werden kann. Dazu werden 30g getrocknete Hibiskusblüten mit 30g zerkleinerten Hagebutten, 20g getrockneten Brombeerblättern, 30g getrockneten Himbeerblättern sowie 10g getrocknete Erdbeerblätter gut vermengt. Für eine große Tasse (150ml) werden zwei Teelöffel der Mischung benötigt, die mit kochendem Wasser übergossen werden. Anschließend 5-10 Minuten ziehen lassen und wahlweise pur trinken oder auch mit Zitronensaft abrunden und bei Bedarf mit Zucker oder besser Honig süßen.

 
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