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Hibiscus - Pflege, Schnitt, vermehrenHibiscus wird im mittleren Europa hauptsächlich als Zimmerpflanze kultiviert. Die Töpfe und Kübel können aber im Sommer ins Freie gestellt werden. Nur die Winter sind zu kalt, um sie draußen zu lassen. Für den Garten gibt es extra Gartenhibiscus.
Beschnitten wird der Hibiscus im zeitigen Frühjahr bei Austriebsbeginn. Man kann ihn auslichten oder aber radikal auf 15 cm herunter schneiden. Die Pflanzen brauchen einen radikalen Rückschnitt, sonst werden sie zu groß. Ein kräftiger Schnitt bringt einen starken Neuaustrieb hervor. Wer genug Platz hat, kann die Pflanze wachsen lassen. Dann wird nur ausgelichtet und/oder eingekürzt. Vermehrt wird der Hibiscus über Stecklinge. Auch die Anzucht aus Samen ist möglich. Als Stecklinge trennt man ca. 10 bis 15 cm lange Triebe von der Mutterpflanze ab. Die unteren Blätter werden entfernt. Es reicht, wenn jeder Steckling bis zu vier Blätter hat. Man kann sie in ein Wasserglas stecken, damit sie dort bewurzeln oder man pflanzt sie gleich ein. Die Stecklinge sollten hell stehen, aber nicht in der Sonne. 20 °C sind ideal. Über den Pflanztopf stülpt man eine Tüte und befestigt sie mit einem Gummiband. So wurzeln die Stecklinge schneller. Allerdings muss regelmäßig gelüftet werden. Die Erde muss feucht, aber nicht nass sein. Zu trocken darf sie aber auch nicht sein. Sobald sich frische Triebe zeigen, kann die Tüte entfernt werden. |
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Im Garten lieben die Pflanzen einen vollsonnigen Standort. Im Zimmer muss man aber vorsichtiger sein. Volle Mittagssonne sorgt für eine große Hitze und die mögen die Büsche nicht so. Wenn man den Hibiscus nach dm Winter ausräumt, sollte man ihn erst langsam an die Sonne gewöhnen. Die Blätter, vor allem frische, verbrennen schnell.