Lavendel - Pflege, Schnitt, schneiden, Blütezeit, Vermehrung
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Lavendel - Pflege, Schnitt, schneiden, Blütezeit, Vermehrung

Lavendel verbreitet einen angenehmen Duft im Garten und sieht gut als Zwischenpflanzung für Rosen oder im Kräuterbeet aus. Mit der Pflanzung verbreitet sich ein Mittelmeerfeeling im Garten. Die Pflanze wächst gut im Kübel und im Beet. Sie blüht von Juni bis August, bei Rückschnitt im Frühjahr auch manchmal etwas später.


lavendel_flDer Standort sollte sonnig, warm und geschützt sein. Lavendel pflanzt man nicht in die nähe von Nadelbäumen. Der ideale Boden ist durchlässig, nährstoffreich, kalkhaltig und trocken bis frisch. Auch lehmig humoser oder sandiger Boden ist geeignet.  Selbst auf steinigem Grund gedeihen die Pflanzen, wenn das Wasser gut ablaufen kann. Saure und nasse Böden sind ungeeignet. Wenn ...

man um die Pflanzen eine Kiesschicht ausbringt, können diese die Wärme besser speichern. Auch weißer Sand ist gut geeignet. Dunkler Mulch ist dagegen ungünstig.


Gegossen wird nur mäßig. Die Pflanzen benötigen nicht so viel Wasser. Die Erde darf auch ruhig mal austrocknen. Gedüngt wird nur wenig, wenn die Blüte nachlässt oder gar nicht. Lavendel liebt kalkhaltigen Boden, deshalb macht sich das Ausbringen von Gartenkalk im Frühjahr oder Herbst gut. Ein guter Dünger ist Kompost. Dünger mit Stickstoff macht die Pflanzen frostempfindlich.


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man einen kompakten Wuchs erreichen und die Pflanze vor dem Verkahlen bewahren, muss man direkt nach der Blüte auf 1/2 oder 1/3 zurückschneiden. Wenn man bis ins alte Holz schneidet, kann es passieren, dass die Pflanze daraus nicht mehr frisch austreibt. Im Sommer, nach der Blüte klappt das aber oft ganz gut.  Man sollte auf keinem Fall später als im August schneiden, weil die Pflanzen sonst nicht ausreifen können. Sie sind dann frostempfindlicher als sonst.  In sehr rauen Gebieten schneidet man besser erst im Frühling. Die verblühten Triebe sind ein guter Winterschutz. Ansonsten muss man die Pflanzen nur in rauen Gegenden abdecken, beispielsweise mit Reisig.


Die Vermehrung erfolgt über Stecklinge und ist ganz leicht. Man kann einfach die beim Rückschnitt abgeschnittenen Triebe verwenden, wenn sie noch nicht zu verholzt sind. Man steckt die Triebe einfach in die Erde. Es dauert ziemlich lange, bis die Pflanze gut durchwurzelt ist. Sicherer ist es, die Stecklinge in kleinen Gruppen, immer 5 oder 6 zusammen in einen Topf mit Anzuchterde zu setzen. Auch Bewurzlungspulver macht sich nicht schlecht. Die beste Zeit für die Stecklingsvermehrung ist das Frühjahr oder der Frühsommer. Die Erde muss leicht feucht, aber nicht nass gehalten werden. Am besten stellt man die Töpfe nicht in die volle Sonne. Die Überwinterung der jungen Pflanzen sollte an einem sehr geschützten Platz oder aber im Haus erfolgen.


Lavendel kann auch ausgesät werden. Man zieht die Samen im Haus vor, etwa ab März.  Nach den Eisheiligen können sie ins Freie gesetzt werden.

 
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