Maulwurf vertreiben statt bekämpfen
Gartenpflege im Frühjahr, Sommer + Herbst - Pflanzenschädlinge - Schädlinge an Pflanzen

Maulwurf vertreiben statt bekämpfen

Der Maulwurf ist eigentlich ein niedliches, hübsch anzusehendes Tierchen. Das schwarze, glänzende Fell, die kleine, rüsselförmige Schnauze und die im Vergleich dazu riesigen Pfoten machen den Maulwurf zu einem ganz besonderen Tier.

maulwurf_flAllerdings bekommt man den Maulwurf höchst selten zu Gesicht. Im Allgemeinen findet man nur seine unschönen Hinterlassenschaften, die sich zudem meistens im gepflegten Rasen befinden. Die Rede ist von den jeden bekannten Maulwurfshügeln. Dann ist es vorbei mit der Tierliebe und es wird nach Lösungen gesucht, den ungebetenen Gast aus dem Garten zu vertreiben.

Bevor man aber in den Kampf zieht, sollte man ebenfalls wissen, dass der Maulwurf ein geschütztes und gleichzeitig auch ein nützliches Tier ist. Das Vorhandensein eines ...
Maulwurfs im Garten weist daraufhin, dass der Boden gesund und demzufolge sehr fruchtbar ist.

Eine Schädigung der Pflanzen erfolgt durch den Maulwurf nicht, da er ein Fleischfresser ist. Dieser Umstand kommt wiederum den Pflanzen zugute. Der Maulwurf frisst vermehrt Schädlinge und ist von daher für die Pflanzen ein äußerst nützlicher Helfer bei deren Abwehr.

Trotz allem ist es den meisten Gärtnern nicht recht, dass der Maulwurf durch seine weithin sichtbaren Erdhügel die Optik des Gartens stört. Ein wirksames Mittel zur Vertreibung muss her. Wie bereits erwähnt, steht ...
der Maulwurf unter Naturschutz. Es ist deshalb nicht erlaubt, diesem nachzustellen, ihn zu verletzen oder gar zu töten. Das ist auch nicht nötig, denn es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, dem Maulwurf zu zeigen, dass dieser Garten nicht sein Platz ist.

Bestens abgeschnitten als Vertreibungsmittel gegen Maulwürfe haben verschiedene Gerüche. Der Maulwurf hat eine sehr empfindliche Nase. Penetranten Gerüchen versucht er demzufolge aus dem Weg zu gehen bzw. zu entkommen. Knoblauch ist beispielsweise ein Duft, den der Maulwurf schlecht ertragen kann.

Duftöle mit Zusätzen von Zitrusfrüchten sind ebenfalls für den Maulwurf unerträglich. Weiterhin sind dem Maulwurf andere Duftquellen zuwider, die der Mensch allerdings gleichfalls als sehr unangenehm empfindet. In diese Gruppe sind Jauche und alte Heringsköpfe einzuordnen.

Im Gartenmarkt kann man sich bereits im Frühjahr mit extra präparierten Duftsteinen eindecken, die in der Erde um das Grundstück herum verteilt werden. Ferner gibt es akustische Maulwurf-Vertreiber.
 
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