Silberfische bekämpfen - Mittel & Hausmittel
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Silberfische bekämpfen - Mittel & Hausmittel

Kaum ein Haushalt, wo sie nicht aufkreuzen – die Rede ist von Silberfischen. Ihren Namen bekamen die kleinen Tierchen nach ihren schlängelnden Bewegungen, ähnlich der eines Fisches, sowie durch die silbrig glänzenden Oberfläche ihres Körpers. Silberfische sind ca. 1cm lang und verfügen über 2 Fühler, sowie 3 Schwanzanhänge.

silberfische_flAn sich sind Silberfische harmlos, tun auch keinem was, ihre Erscheinung allein ruft jedoch bei den meisten Menschen Ekelgefühle hervor. Sie fühlen sich an feucht-warmen Orten am wohlsten. Deswegen trifft man sie häufig in Badezimmern, oder in der Küche an. Treten sie nur vereinzelt auf, hilft es, die Tierchen zu zertreten. Häufiges und ausgiebiges Lüften, sowie niedrige Temperaturen und Trockenheit helfen dabei, Silberfische zu vertreiben ...

. Kälte und Trockenheit mögen sie nicht. Silberfische sind nachtaktiv und scheuen das Licht. Deswegen trifft man sie überwiegend nachts, bzw. abends an. Sobald man das Licht anmacht, versuchen die Tierchen zu flüchten.

In Abflüssen herrschen für die Tiere ideale Lebensbedingungen. Ebenso werden feuchte Stellen unter abgelösten Tapeten, in Rissen und Spalten, oder gar hinter der Holzverkleidung bevorzugt. Ihre Nahrung sind Schmutz und Hautschuppen, doch ihre Lieblingsspeise ist Zucker. Silberfische haben etwas gegen Sauberkeit und gegen bestimmte Duftstoffe. So eignen sich also natürliche Öle von Zitronen, oder Lavendel, um Silberfische zu vertreiben ...

. In fensterlosen Badezimmern, oder Toilettenräumen sind Silberfische häufig anzutreffen. Hier hilft es, öfters mal kochendes Wasser in die Abflüsse zu gießen und diese dann mit einem Stöpsel zu verschließen.

Silberfische kann man gut anlocken und dann „entsorgen“. Da sie auf stärkehaltige Lebensmittel stehen, eignen sich Kartoffeln als Lockstoff hervorragend. Auf einem Stück Papier etwas geriebene Kartoffeln legen und diese Lockspeise an Orten deponieren, wo Silberfische auftreten (Badezimmer, Toilette, Küche etc.). Sie stürzen sich des Nachts auf die Leckereien und man kann sie dann morgens samt ihrer Mahlzeit entsorgen. Die „chemische Keule“ empfiehlt sich dagegen nur bei relativ starkem Befall. Hierfür stehen spezielle Köder, Klebefallen, oder Ungeziefersprays zur Verfügung.

 
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