Engelstrompete (Brugmansia, Datura) - Pflege & Schneiden
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Engelstrompete (Brugmansia, Datura) - Pflege & Schneiden

Art/Familie: Staude. Gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Pflegeaufwand: Hoch. Sehr pflegeintensiv. Gerät bei falscher Pflege schnell unter Stress und ist dann anfällig für Krankheiten und Schädlinge.

Blütezeit: Sommer mit besonders am Abend schwer süßlich duftenden, bis zu 40cm langen, trompetenähnlichen, hängenden oder aufrechten Blüten in Weiß, Gelb, Rosa, violett oder lachsfarben. Bei guter Pflege pro Pflanze 100 Blüten zeitgleich. Einige Sorten blühen weiß auf, während die eigentliche Blütenfarbe je nach Witterung erst später erscheint.

Belaubung: Große weiche Blätter, die viel Wasser verdunsten. Sommergrün, bei sehr heller Überwinterung häufig auch wintergrün

/>Wuchs: Starker und ausladender Wuchs

Höhe: 70 bis 150cm. Kann mitunter auch 5m hoch werden

Standort: Sonnig bis halbschattig, wobei der Halbschatten der prallen Sonne vorgezogen wird. Nährstoffreicher, wasserdurchlässiger und feuchter Boden

Pflanzzeit: Kübelpflanze, daher kann sie das ganze Jahr über ein- und umgepflanzt werden

Schnitt: Im März vor dem Austrieb stutzen. Nimmt man mehr als 1/3 der einzelnen Triebe weg droht verspätete Blüte. Sondert bei Schnitt hautreizenden Saft ab, daher mit Handschuhen arbeiten!

>Partner:
Sollte alleine im Topf ohne Unterpflanzung stehen

Vermehrung: Lässt sich leicht und gut mittels Ableger vermehren. Dafür im Frühjahr Stecklinge schneiden und in Wasser oder feuchter Erde wurzeln lassen

Pflege: Viel Wasser. 1-2x wöchentlich düngen. Mit Rhododrendron-Dünger entwickeln die meisten Sorten mehr Blüten und Blütezeit hält länger an

 

Weitere Pflegehinweise 

Überwinterung: Hell bei 12-18°C oder dunkel bei 10-5°C, wobei dann das Laub abgeworfen wird und Blüten erst später als bei Kauf erscheinen. Wenig wässern

Krankheiten/Schädlinge: 

  • Bei guter Pflege an gutem Standort nicht gefährdet. 
  • Bei zu wenig Wasser, Nährstoffen oder zu viel Sonne geraten Pflanzen schnell unter Stress und sind dann anfällig für Spinnmilben und Läuse
Besonderheiten: 
  1. Kommt aus den tropischen Gebirgen Südamerikas
  2. Kann auch als Hochstämmchen gezogen werden 
  3. Wird beim Umtopfen der Wurzelballen verkleinert erhöht sich die Blühfreudigkeit
 
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