Lavendel richtig schneiden
In der Natur wächst Lavendel auf steiniger und kalkreicher Erde. Diese wärmt sich gut auf und Regenwasser kann abfließen. So mag es der Lavendel. Wenn man ihn also in einem Topf oder Kübel kultivieren möchte, gehören Tonscherben oder Blähton auf den Topfboden.
So kann alles überflüssige Wasser gut ablaufen. Das Gefäß sollte nicht viel größer als der Wurzelstock sein. Lavendel mag Kalk. Das Untermischen von Gartenkalk ist empfehlenswert.
Lavendel möchte auf jedem Fall in der Sonne stehen. Einige Arten vertragen Frost nicht so gut und sollten deshalb windgeschützt stehen. Lavendel muss, wenn er frisch gepflanzt wurde, bis er angewachsen ist, ausreichend gegossen werden. Danach kommt er ganz gut mit Trockenheit zurecht. Im ...
Topf darf der Wurzelballen nicht austrocknen. Lavendel gießt man nur alle paar Tage reichlich. Das ist besser, als ihn jeden Tag nur etwas zu benetzen.
Lavendel wird zweimal im Jahr geschnitten, einmal im Frühjahr und einmal nach der Blüte im August oder September. Im Frühjahr ist es ein Formschnitt, damit die Pflanze nicht aus der Form gerät. Sie verholzt stark und dann kann man nicht mehr viel retten. Ältere Pflanzen vertragen Rückschnitte nur bedingt. Bevor man ...
aber einen verholzten Lavendelbusch aussortiert, sollte man es einfach probieren. Manche Pflanzen treiben auch aus dem alten Holz wieder aus. Entsorgen kann man sie immer noch.
Nach der Blüte schneidet man die Blütenstiele an der Stelle ab, an der sie aus der Pflanze hervortreten. Auch abgestorbene oder kranke Pflanzenteile werden entfernt. Man sollte grundsätzlich nicht später als Ende August schneiden, da der Lavendel sonst nicht mehr ausreichend ausreifen kann und damit frostempfindlich wird. Hat man diesen Zeitpunkt versäumt, ist es besser, man schneidet erst im Frühjahr. In rauen Gebieten lässt man die Stängel gleich an den Büschen. Sie bieten zusätzlichen Winterschutz.
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