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Obstbäume schneiden, verschneiden – eine AnleitungNaturnaher Schnitt: Viele Erwerbsobstbauern bevorzugen einen nicht allzu strengen, eher naturnahen Schnitt ihrer Apfelbäume, ein Beispiel dem Sie folgen können. Lassen Sie die fruchttragenden Triebe ihre Früchte auf natürliche Weise entwickeln. Schneiden Sie dann jedes Jahr einige davon direkt über einen jungen Seitentrieb zurück.Haben die Fruchtholztriebe sehr viele Blütenknospen, können Sie diese ausdünnen, um die Fruchtmenge zu reduzieren. Schöne Blüten, reichlich Früchte Richtig schneiden: Von Knospenschäden durch extreme Fröste einmal abgesehen, ist falscher bzw. zu starker Schnitt der häufigste Grund für ausbleibende Blüten. Beachten Sie, dass Apfel, Birne und Quitte an kurzen Seitentrieben blühen und fruchten, die sich an ... Wenn Ihr Obstbaum in den ersten Jahren nicht blüht, besteht kein Grund zur Sorge – bei jungen Bäumen kann es 2 – 3 Jahre dauern, bis sie Blüten und Früchte ansetzen. Bei großen Bäumen dauert es bis zu 8 Jahren, bis sie reichlich Früchte tragen. Kleine Baumformen kommen viel fr ... Die richtige Zeit für den Kirschbaumschnitt: Durch große Schnitt- und Sägewunden werden Kirschbäume anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Fördern Sie die Wundheilung, indem Sie nach der Ernte im Spätsommer oder Frühherbst schneiden, wenn die Säfte absteigen. Schneiden Sie nie im Winter, da über Schnittwunden Keime eindringen können. Vergessen Sie nicht, die Bindungen zu lockern, mit denen Sie die jungen Bäume an ihrem Stützpfahl befestigt haben. Andernfalls wird der Stamm eingeschnürt und deformiert. Ausputzen im Herbst: Entfernen Sie im Herbst nach dem Laubfall alle „Fruchtmumien“, die noch am Baum hängen. In diesen geschrumpften, vertrockneten Früchten überdauert der Verursacher der Moniliakrankheit, ein Pilz, und kann von hier aus neue Infektionen hervorrufen. Kranke oder schädlingsbefallene Früchte sollten in einem verschlossenen Beutel in den Hausmüll gegeben werden. Tipps für den Pfirsich- Schnitt: Wenn Sie einen Pfirsich- oder Nektarinenbaum kaufen, wählen Sie ein Exemplar mit wenigstens vier gesunden, gut verteilten Seitentrieben. Nach dem Pflanzen: Schneiden Sie im ersten Frühjahr den Haupttrieb kurz über einem kräftigen Seitentrieb zurück. Belassen Sie mindestens vier gesunde Seitentriebe. Triebe entfernen: Schneiden Sie alle Triebe, die unterhalb der Krone entspringen, direkt am Stamm weg. Seitentriebe kürzen: Kürzen Sie Seitentriebe um zwei Drittel über einer nach außen weisenden Knospe ein. Entfernen Sie schwache oder beschädigte Zweige. Jährlicher Schnitt: Kürzen Sie im zweiten Frühjahr die Hauptseitentrieb und die von ihnen abgehenden Nebentriebe um die Hälfte über nach außen zeigende Knospen ein. Kräftiger jährlicher Rückschnitt hält das Baumwachstum unter Kontrolle und verhindert ein Verkahlen der Kronenmitte. Gleich zu Beginn oder später kann die Verlängerung des Haupttriebs entfernt werden, sodass eine lichtdurchflutete Hohlkrone entsteht.Wahre und falsche Fruchttriebe: Pfirsichbäume tragen ihre Früchte an im Vorjahr gebildeten, langen, unverzweigten Trieben. Doch nicht alle dieser Vorjahrestriebe sind gute Fruchttriebe. Wahre Fruchttriebe haben rundliche Blütenknospen und spitze Blattknospen. Vor allem zur Triebmitte hin stehen meist je zwei Blütenknospen und eine Blattknospe in Gruppen zusammen. Kürzen Sie diese Triebe im Frühjahr so weit ein, dass noch fünf bis sechs solcher Knospengruppen bleiben. Die so genannten falschen Fruchttriebe sind oft dünner und weisen nur rundliche Blütenknospen auf. Da an ihnen keine Blätter austreiben, werden die Früchte nur ungenügend ernährt. Holztrieb haben nur spitze Blattknospen, bringen also nur Blätter hervor. Schneiden Sie falsche Fruchttriebe und Holztriebe auf ein bis zwei Knospen zurück. Auch Pflaumen brauchen Schnitt: Pflaumen- bzw. Zwetschenbäume hatten lange den Ruf, fast ohne Schnitt auszukommen. Doch schon in früheren Zeiten lichteten erfahrene Gärtner ihre Pflaumenbäume alle zwei oder drei Jahre gründlich aus. Zu Recht: Die kräftigen und oft steil wachsenden Triebe beeinträchtigen zwar anfangs die Ernte kaum, doch sie führen zu einem frühen Verkahlen und Vergreisen der Krone. Kürzen Sie in den ersten Jahren Mittelast und Leitäste regelmäßig ein, und bringen Sie steile Konkurrenztriebe, die parallel zum Mittelast wachsen, weg, und dünnen Sie besonders an Astspitzen aus. Die Früchte erscheinen hauptsächlich an zwei- bis dreijährigen Kurztrieben. Schneiden Sie alle paar Jahre überalterte, abgetragene Fruchttriebe heraus. |
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Lassen Sie die fruchttragenden Triebe ihre Früchte auf natürliche Weise entwickeln. Schneiden Sie dann jedes Jahr einige davon direkt über einen jungen Seitentrieb zurück.
Jährlicher Schnitt: Kürzen Sie im zweiten Frühjahr die Hauptseitentrieb und die von ihnen abgehenden Nebentriebe um die Hälfte über nach außen zeigende Knospen ein. Kräftiger jährlicher Rückschnitt hält das Baumwachstum unter Kontrolle und verhindert ein Verkahlen der Kronenmitte. Gleich zu Beginn oder später kann die Verlängerung des Haupttriebs entfernt werden, sodass eine lichtdurchflutete Hohlkrone entsteht.